16.07.05 Mariano Comense Open Air, Italien

Setlist: King Leoric Master of the Kings Straight out of Hell Father mine Heavy Metal Sons Age of Inquisition Time steals your days Lingua Regis Awaiting Armageddon Cry in the night Last Words Paralaw Paranoid Ace of spades
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Mariano Comense Open Air das Zehnte... Jawoll, fette Jubiläumsstimmung herrschte in Mariano dieses Jahr, und deshalb sollten auch genau die Bands auftreten, die das M.C.O.A. in der Vergangenheit am meisten gerockt hatten. Uns wurde so wieder einmal die große Ehre zuteil, dieses geilste aller Festivals bespielen zu dürfen. Und wieder einmal zur besten Sendezeit, nämlich um 23.00h... Im Jahr 2004 hatte man uns nicht eingeladen, damit es nicht zur Gewohnheit werden sollte. Wir hatten ja 01, 02 und auch 03 schon dort gespielt. Aber da 04 wohl ziemlich viele Leute nach der "Geilen Band aus Deutschland" gefragt hatten, hatte man uns für 05 wieder gebucht. Mein Gott, welche Probleme hatten wir im Vorfeld aus dem Weg räumen müssen, um wieder zu unserem geliebten "Ronco Grande" zurückkehren zu können... Die Band über den Erdenball auseinandergerissen, Urlaubsfragen, keine wirklichen Proben, nur alles "Instand" mit Jensi zu Hause als Lead-Git-Ersatz und Accy in Südafrika zum Tape... Konnte das denn überhaupt gutgehen??? ES KONNTE... - UND ES GING!!! Dank akribischster Musketier-Arbeit "Einer für Alle, Alle für Einen" hatten wir in professionellster Art und Weise die räumliche Distanz in unseren Herzen überwinden können, und so stand beim M.C.O.A.05 eine Truppe auf der Bühne, die zwar über 3 Monate nicht wirklich zusammen gerockt hatte, in ihrer Verschworenheit aber dermaßen zusammengeschweißt und tight daher kam, daß es uns selbst fast unheimlich war... Wir hatten die Meute von Anfang an wieder so im Griff, als wäre unser geliebter Akim niemals auch nur für einen einzigen Tag nicht bei uns gewesen. Mehr noch: Gerade so, als wollten wir es nun aber wirklich allen zeigen, daß NICHTS uns Vier trennen kann, waren wir mehr ein Mann, denn je zuvor! Unseren Set mußten wir ob einiger Mißverständnisse in Sachen Spielzeit dann auch noch etwas kürzen, wodurch fast alle MidTempo-Nummern herausfielen, und so hatten wir eine hammermäßige Speed-Orgie für die Besucher des M.C.O.A auf dem Zettel stehen. Als wir dann nach 65 Minuten und dem schnellsten "Ace of Spades" aller Zeiten die Bühne wieder verließen, schien es so, als seien wir als Helden gekommen, und als Götter gegangen. Nach dem endgültigen Ende unseres Sets verfielen viele der Maniacs vor der Bühne direkt in Protest- Rufe! Ich glaube, wir hätten 3 Stunden spielen können, und der Mob hätte uns getragen... In Mariano zu spielen, ist das größte, was es gibt! Mehr Zusammenhalt und Nähe mit dem Publikum ist nicht möglich! Hail to the King!!! |











