15.02.2025, Gifhorn, H1, GER


15.02.2025, Gifhorn, H1, GER

REVIEW


Hallo zusammen, wir berichten einmal mehr aus dem H1 in Gifhorn, der
Raucherkneipe mit dem coolsten Wirt der Welt, den verrücktesten Fans
der Szene und der heissesten Bühne weit und breit von Gifhorn.

Die Partie im 26.Jahr des Bestehens des Heimvereins "King Leoric" ist
angesetzt für 21.00h, doch schon Stunden vor Anpfiff pilgern die
Schlachtenbummler scharenweise in die historische Halle. Die Sitzplätze
sind bereits jetzt alle gefüllt, wenige Stehplätze sind kurz vor Beginn
der Partie noch frei.

Die Mannschaft erscheint nun zum Warmmachen auf dem Platz. Angeführt von
Kapitän Jens Wunder betreten die Saitenkünstler Axel Kiehne und Marvin Balke
nun die Bühne, um sich rechts und links neben ihrem Leader zu positionieren.
Fundament des Ganzen bildet Schlagwerker Nico Lange am Kit.

Die Taktik im H1 wird wie immer der Örtlichkeit angepasst. Das gewöhnliche
1-2-1 weicht hier einem 4-0-0. Die Bühne ist so klein, daß in einer Reihe
agiert werden muß, was das Spiel in der Tiefe sehr schwierig gestaltet.

Dann endlich pfeifft Ausrichter Holger Hirsch pünktlich um 21.00h an.
Die Mannschaft muß sich kurz im Sound finden, dann fährt sie den ersten
Angriff mit "King Leoric is rising". Die gegnerische Abwehr ist sofort
ausgehebelt, es steht quasi nach 4 Minuten schon 1:0 für den Lokalmatadoren.

Es sind nun noch einige etwas hölzerne Angriffsmuster zu sehen, dann hat
das Heimteam seinen Rhythmus gefunden. Spontan skandiert die Kurve den
Namen des nimmermüden Antreibers aus der Abwehr raus: "Nico - Nico - Nico".

Jetzt ein feines Solo über die rechte Angriffseite. Urgestein Axel Kiehne
lässt seine ganze Routine gucken, und verwandelt während "Final Cure" eiskalt.
Der Spielstand verkommt mittlerweile zur Makulatur, die Kurve kocht.

Da hinten dicht ist und es vorne zu keinen Fümmekes kommt, können Linksaußen
Marvin Balke und der im Mittelfeld agierende Allrounder Jens Wunder in aller
Ruhe das Spiel aufziehen und gestalten. Und so läuft ein Spielzug nach dem
anderen ab.

Spielleiter Hirsch hat keinerlei Mühe mit dem Spiel, alles läuft laut, aber fair
ab. Selbst als Edelfan "F" (Name der Redaktion bekannt) seinen Sitzplatz
verlässt, und gegen Ende der Partie die vor der Bühne feiernden Fans verbal
darüber aufklärt, dass "diese Band heute also aber so richtig wirklich geil ist",
bleiben die Gesichter freundlich. Man kennt sich ja.

Natürlich fordern die Anhänger eine Verlängerung, was sowohl Spielleiter Hirsch
als auch Mannschaftskapitän Wunder ihnen nicht vorenthalten wollen. Und so bietet
sich dem Kader nochmals die Gelegenheit, einige einstudierte Abläufe darzubieten.
Erst ein schneller Konter mit "Out in the fields", dann ein Überzahlangriff mit
"Run to the hills", und schlußendlich eine bilderbuchhafte Blutgrätsche mit
"Ace of Spades"... Die Fans sind restlos begeistert, und die Mannschaft nach
diesem großartigen Sieg k.o. und happy.

Und nun wissen wir auch alle, was das mit einem macht, wenn man ständig auf einer
Bühne steht, über der gefühlt 100 verschiedene Fussballschals der
unterschiedlichsten Vereine hängen. Hihihi...


PROST!!!









Die Pix sind alle von Uwe.
Dankeschön...!!!

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