19.08.2024, Altstadtfest, Gifhorn, GER

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19.08.2024, Altstadtfest, Gifhorn, GER REVIEW Das Altstadtfest 2024 hatte für uns wieder einmal Platz gefunden um 19.00h. Das ist der Slot, bei dem man 2h zockt, im Hellen beginnt, und im Dunkeln aufhört. Zu Beginn keinerlei Effekte, nach etwa einer Stunde dann volles Lichtprogramm. Gerade bei den Bildern hinterher gibt es dann sehr viele unterschiedliche Stimmungen, sehr geil. Während es 2023 noch alle Hitzerekorde brach, war das Wetter dieses Jahr weit launischer. Es war nicht ganz so heiß, und manch kurzer Schauer zog über das Publikum. Das tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Shorts und Hawaii Hemden hatten wir folgerichtig dieses Jahr auch im Schrank gelassen, stattdessen waren Kutte und Jeans angesagt. Das diesjährige Programm begann wieder klassisch mit "King Leoric is rising", dem ein gepflegtes "Downstairs" folgte. Danach "Guardians", "Cry", "Pray", und schon waren wir alle wieder drin im Sog der Hits. No Fillers, just killers! Und weil es bei uns einfach nicht langweilig wird, verging auch die Zeit wie im Fluge. Somit hätte es ein Altstadtfest Konzert werden können, wie immer, mit einer ausgepowerten Band nach zwei Stunden auf, und rücksichtslos zusammengerockten Fans vor der Bühne, aber nach 75 Minuten wurde es dann doch mal etwas ganz anders, als sonst. Was war passiert? Von einem Moment auf den anderen war Accys Marshall ausgestiegen. Das Umschalten der einzelnen Kanäle funktionierte nicht mehr, oder zumindest nicht mehr so, wie es sein sollte. Accy war dadurch gezwungen, nicht wie gewohnt mit seinen Fußpedalen seinen Sound zu steuern, sondern musste auch noch über seinen Lautstärke-Poti an der Gitarre seinen Output, und somit sein Gain, regeln. Glücklicherweise kannte sich Accy mit dieser Technik einigermassen aus. Alte Verstärker sind nur so zu bedienen. Verzerrt können sie nur, wenn sie voll aufgerissen sind bei vollem Gain, doch wenn man den Ausgang seiner Gitarre runterregelt, dann klingt der Verstärker auch schön clean bei gleicher Einstellung. Leider kann man auf diese Weise nur bei der "englischen" Einstellung "alle Regler nach rechts (auf 10)" eine anständige Verzerrung herausholen. Natürlich konnte man auch früher schon ein kleines Effektgerät als Verzerrer bei geringer Lautstärke verwenden, aber nur ein echter Marshall klingt halt wie ein echter Marshall. Früher, wie heute. Nur ringt das dem Protagonisten eben einiges an Performance und Können ab. Accy hatte hier jedenfalls ziemlich gut abgeliefert, auch wenn ein paar mehr Schweißperlen, als sonst, auf seiner Stirn standen. Aber egal, Daumen hoch! Nach zwei Stunden verließen wir dann wieder die Bühne, um uns im Dschungel und Lichtermeer des Altstadtfestes zu verlieren... - oder einfach die nächste Bierbude anzusteuern... In dem Sinne... PROST!!! |














Die Pix hat uns ein professioneller Fotograf zur Verfügung gestellt.
Leider haben wir seinen Namen verbusselt. Vielleicht kann er sich bei uns melden,
damit er seine verdienten Credits bekommt...
Dankeschön...!!!