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Die Geschichte einer großen Freundschaft
Am 28.09.2019 hatten wir die große Ehre, auf dem ersten "Streetz Open Air" einen Slot rocken zu dürfen.
Und zwar den des Headliners... :-). Daß wir da spielten, ist eine Notiz wert. Was wir da spielten,
und wie wir ablieferten, ist allerdings vor dem Hintergrund dessen, wie dieses Event zustande gekommen ist,
völlig unwichtig. Deshalb wird dieses Review sich mit dem Großen Ganzen des ST.O.A.s befassen, und uns
nur als Randnotiz auftauchen lassen.
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Los ging das Ganze eigentlich, als mein Freund und Feuerwehrkamerad Stephan mich via Simse kontaktierte. Stephan und ich kennen uns von einem Lehrgang, und wissen, daß wir alle beide die "richtige" Sicherung oft ein bischen lockerer sitzen haben, als andere Leute. In seiner Simse erklärte er mir: "Wir fahren seit Jahren zum RockHarz, immer mit derselben Clique. Dieses Jahr ist aber unserer Kumpel Timo schwer erkrankt und konnte nicht mit. Na, und da dachten wir, wenn Timo nicht zum Open Air Konzert kommen kann, dann holen wir uns das Open Air Konzert halt zu Timo! Bei mir auf der Wiese hier! Bischen zelten,Lagerfeuer, Bottleparty.
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Nix Wildes, nur für Timo. Könntest Du Dir vorstellen, da mit Deiner Band mitzumachen?". Da konnte ich nur sagen: "Das klingt so bekloppt, da sind wir mit dabei! Genau unser Ding...!"
Ich glaube, damit öffneten Stephan und ich die berühmte Büchse der Pandora, denn von nun an ging es Schlag auf Schlag: Aus dem Zelten wurde ein echter Campground, aus dem Lagerfeuergrillen eine Imbissbude, und aus der Bottleparty eine Bierbude.
Aus dem Gummiwagen wurde dann ganz schnell ein Auflieger, und aus einer Band ein Billing von vier Truppen. Und aus halbakkustisch wurde ein Tower mit Mischer und Licht und PA und und und... Hahaha... Eigentlich wurde hier ein richtiges kleines Open Air aus dem Boden gestampft. Mega...
Und alles für Timo... Schaut, wie es wuchs:
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Schlichtweg fantastisch... Das alles haben die Freunde nur für Timo gemacht! Und es sollte noch viel geiler werden!!!
Zur Nacht passierte das hier am Waldrand:
Eine megaschicke Laserprojektion über 50m direkt auf den Wald. Sooo geil...
Und dann waren ja auch noch die Bands mit am Start...:

Restbe(h)stand aus Wien, Österreich

Razzor aus Uelzen

Parasit, Lokalmatador

Und King Leoric aus Wolfenbüttel
So war dann alles gerichtet für ein kerniges Musikfest. Werbung oder so war nicht besonders gemacht worden,
das Ganze ging ja doch irgendwie in Richtung "Dorffest in Streetz", nur halt mit Bands und Mucke.
Handverlesene Besucher von ausserhalb waren zwar zugegen, aber nicht gerade in der Überzahl.
Ohnehin schienen die meisten der einwohnenden Bevölkerung mehr aus Neugierde, "was der Stephan mit seinen
Freunden da wohl auf die Beine gestellt hat" auf dem Platz zu sein.
Aber die Begeisterung für diese ungewöhnliche Aktion war überall zum Greifen nah. Jeder wollte das nächste
mal aber auch mitmachen, obwohl noch gar nicht raus war, ob es eine weitere Auflage geben würde. Das lag
seinerzeit noch im Ungewissen.
Für Timo war es auf jeden Fall eine Mega Sause, die ihn sichtlich ergriffen hatte.

Wir jedenfalls waren sehr stolz, hier mitgetan zu haben.
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