22.10.11 Lipomo (I), Shelter Club


Setlist:
King Leoric is rising
Awaiting armageddon
Metal Poison
Guardians of the King
Cry in the Night
Last Words
Thunderforce
Master of the Kings
Father mine
Breaking the mirror
Forgive and forget
Lingua regis
Heavy metal sons
Last in line
Gods of Heavy Metal

22.10.11 Lipomo (I), Shelter Club

"Chaos around Como" pt 2: Lipomo - Shelter Club
Dieser Club sollte unseren zweiten Gig auf diesem kleinen Trip möglich
machen. Irgendwo halb zwischen Wohngebiet und Industrie, wo sich Fuchs
und Hase auch hier in Italien garantiert "Gute Nacht" sagen, lag er versteckt.

Wenn ich ehrlich bin, muß ich zugeben, daß auch ich mir insgeheim sagte: "Na
dann gute Nacht, das kann ja was werden...". Aber da hatte ich die Rechnung
ohne die italienischen Metalheads gemacht. Die strömten nämlich auf einmal in
Scharen aus allen Ecken in den Shelter Club, und ruckizucki war die Bude voll!
Das ist halt ein Vorteil, wenn man eine Bude hat, in die nur knapp 100 Leute
reingehen...

Als Vorgruppe spielten an diesem Abend "Sign of Evil", eine mordsmäßig old-schoolige
lokale Thrash-Band. Klassisch als Trio, sehr jung noch, im Soundgewand von Venom und Sodom.
Sehr kultig: Die kleine Sängerin Julia. Im Song: Brüllen wie Onkel Tom.
Dazwischen: Piepsig wie die Spears. Welch ein Kontrast!

Letztendlich waren wir uns aber einig: Das war äußerst solide Arbeit gewesen!
Tolle Truppe!

Dann waren nun wir dran. Mittlerweile war die Temperatur im Shelter auf gefühlte
30 Grad gekrabbelt. Fabio sagte uns in seiner unnachahmlichen Art an, und dann ging
der Tanz ab...

Es sind genau diese Momente, die uns immer so von Italien schwärmen lassen:
Die italienischen Metalheads geben einem ALLES zurück, was man ihnen anbietet.
Vom ersten Moment an war es ein Hüpfen, Bangen, Mitgröhlen, und als der erste
Chorus von "King Leoric is rising" erklang, dachten wir nur: "Zu Hause, geil!!!".

Zeitweilig trugen sich die Fans gegenseitig durch den Club, was uns zu immer weiteren
Bang-Attacken antrieb. Gegenseitig schaukelten wir uns mit dem Publikum zur
Höchstleistung hoch...

Der Höhepunkt war mit Sicherheit die Bandvorstellung: Jeder von uns erntete einen
Riesenapplaus, aber als Nico dran war, begannen die Metalheads seinen Namen zu
skandieren! "Nico, Nico, Nico...!!!". Meine Fresse, wie geil ist sowas eigentlich???

Irgendwann war dann aber auch im Shelter die berühmte Schicht im Schacht. Glücklich
und geschafft machten wir uns auf den Heimweg ins Hotel, wissend, daß wir immer wieder in das
Land zurückkehren werden, in dem die Zitronen blühen. Und die Peronis... :-)

Italia: Grazie per tutti!!!

PS: Besonders schön war es, daß wir unsere alten Freunde Monica und Metallo vom
Mariano Team wiedertrafen im Shelter. 10 Jahre hält die Freundschaft nun, stets geprägt
vom größtmöglichen Respekt den anderen gegenüber. Vielleicht ist ja das auch der Grund,
warum wir immer wieder nach Italien fahren dürfen...

Salute!













Helden aus seligen
Mariano Comense Zeiten:
Monica und Metallo

Pix by Sternchen

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